🏠 ← Zurück

Wie funktioniert die EAN-Herkunftsbestimmung?

Hinter jedem Barcode auf einem Lebensmittelprodukt steckt ein standardisiertes System der globalen Organisation GS1. Der am häufigsten verwendete Code in Europa ist der EAN-13-Code (European Article Number). Er besteht aus 13 Ziffern, die Aufschluss über das Registrierungsland des Herstellers geben.

1. Der Aufbau eines EAN-Codes

Ein EAN-Code ist logisch aufgeteilt:

2. GS1-Präfixe wichtiger europäischer Länder

Hier finden Sie eine Übersicht der wichtigsten EAN-Länderpräfixe für Europa:

GS1 Länderpräfix Registrierungsland Region
400 - 440 Deutschland Europa (EU)
900 - 919 Österreich Europa (EU)
760 - 769 Schweiz Europa
300 - 379 Frankreich Europa (EU)
500 - 509 Vereinigtes Königreich (UK) Europa
800 - 839 Italien Europa (EU)
840 - 849 Spanien Europa (EU)
870 - 879 Niederlande Europa (EU)
540 - 549 Belgien & Luxemburg Europa (EU)
590 Polen Europa (EU)

3. Einschränkung des EAN-Präfixes („Made in...“ vs. „Registriert in...“)

Ein wichtiger Aspekt, den Sie beim Einkaufen beachten sollten: Der GS1-Präfix gibt an, in welchem Land das Unternehmen registriert ist. Es bedeutet nicht zwangsläufig, dass das Produkt auch dort physisch hergestellt wurde. Zum Beispiel kann eine deutsche Firma (Präfix 400) Lebensmittel in Südamerika produzieren lassen und mit einem deutschen EAN-Code versehen.

4. Wie löst EuroScan dieses Problem?

Um Ihnen verlässlichere Informationen zu liefern, nutzt EuroScan einen intelligenten Hybrid-Ansatz: